Tokyo, Umweltministerium.

Der Umweltminister hat nach eingehender Beratung mit seinem Gremium eine neue Richtlinie für den Umgang mit Katzen aus Tierheimen verabschiedet.

Tokyo, Umweltministerium.

Der Umweltminister hat nach eingehender Beratung mit seinem Gremium eine neue Richtlinie für den Umgang mit Katzen aus Tierheimen verabschiedet. Hier geht es zu dem besagten Video: Strengere Regeln für Katzen aus japanischen Tierheimen

Neben den bereits bekannten Regeln, die besagen, dass man Katzen aus Tierheimen nicht ins Freie lassen darf und sie mit Chip registriert werden müssen (dies passiert direkt im Tierheim vor Aushändigung an den/die neue*n Besitzer*in), gibt es nun zwei weitere Hürden für neue Dosenöffner: Fortan dürfen bei der Chipregistrierung nur noch japanische Namen verwendet werden und auch sonst dürfe im Alltag nur noch dieser registrierte Name zur Anwendung kommen.

Es gibt jedoch noch eine weitaus massiver eingreifende Richtlinie, die mit knapper Mehrheit beschlossen wurde. Dieser neuen Richtlinie A39 zufolge dürfe man mit seinen pelzigen Mitbewohnern nur noch auf Japanisch kommunizieren. Schließlich würden japanische Katzen mit Japanisch aufwachsen – da würde ein plötzliches Wechseln nicht nur des Wohnortes sondern auch noch der Sprache dem Tier einen zusätzlichen, aber einfach vermeidbaren Druck aussetzen.

Auf den Hinweis, dass dies ausländische Tierbesitzer vor eine möglicherweise traumatische Änderung im bereits sonst manchmal anstrengenden Alltag stellt, wurde nur achselzuckend mit einem „Sollen sie doch besser Japanisch lernen“ quittiert.

Auf die Frage, wo dies denn möglich wäre, erhielt unser Reporter die folgende Webadresse unter vorgehaltener Hand: https://japanischlernen.at/jubilaeumssale/