Heute hatte ich eine Stunde, in der wir die ersten paar Seiten meines Buches „Japanisch lesen für Anfänger“ gelesen haben. Die Schülerin hatte vor langer Zeit schon mal Japanisch gelernt, aber das meiste wieder vergessen.
Aber nachdem wir zuerst die Vokabelliste durchgegangen sind und ich ihr den Hintergrund der Wörter erklärt habe – zum Beispiel, was はじめまして (hajimemashite, meist übersetzt als „Schön, Sie kennenzulernen“) wirklich bedeutet oder aus welchen Kanji sich しゃしん 写真 (Foto/Bild – 写 abbilden/kopieren, 真 Wirklichkeit/Wahrheit – die Wirklichkeit abbilden) zusammensetzt – meinte sie: „Diese Wörter sind mir schon mal untergekommen, aber jetzt, mit deinen Erklärungen, kann ich sie mir viel leichter merken!“
Sie erzählte mir auch, dass sie einige Kinderbücher gekauft hatte, mit denen sie aber nicht viel anfangen konnte. Heute konnte sie mit der ersten Geschichte im Buch endlich nicht nur einzelne Wörter und Sätze verstehen, sondern eine ganze Geschichte. Genau dafür habe ich dieses Buch geschrieben!
Das Buch richtet sich an alle, die Hiragana und Katakana bereits lesen können. Der Einführungsteil beginnt mit einer Grammatikübersicht, die alle Partikel, grundlegendes Wissen über den japanischen Satzbau sowie Verben (Zeiten und Verneinung) umfasst.
Hier ist die Rezension eines Schülers, der von Grund auf mit mir Japanisch gelernt hat:
Ich kann kaum glauben, wie sehr dieses Buch mein Selbstvertrauen gestärkt hat. Als Manu-Sensei mich fragte, ob ich die erste Seite vorlesen könnte, dachte ich: Auf keinen Fall – das ist doch komplett auf Japanisch! Aber ich konnte es nicht nur phonetisch lesen dank meiner Kenntnisse in Hiragana und Katakana – ich konnte es dank der klaren und einfachen Erklärungen tatsächlich auch verstehen.
Damit du dir ein Bild vom Buch machen kannst, lese ich hier die erste Seite von Geschichte 1 vor.
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