Heute erzähle ich dir ein bisschen etwas über die Japanische Küche. Also falls du Hunger hast, solltest du vielleicht erst einmal etwas essen. 😉

(c) Manuela Ito-Loidl

Kennst du Gyouza 餃子, die japanische Variante der chinesischen jiaozi, Teigtaschen mit Gemüse und / oder Fleisch?

Am bekanntesten sind yakigyouza 焼き餃子 die gebratenen Gyouza.

Wir hatten heute 水餃子 suigyouza wortwörtlich „Wassergyouza“, Gyouza in einer köstlichen Brühe.

(c) Manuela Ito-Loidl

Und das ist das, was man in Japan unter 餅 „mochi“ versteht.
Ein Block konzentrierter harter Mochiteig OHNE rote Bohnenpaste.

Das Gericht, das ich jetzt zu Mittag esse, nennt sich 磯部焼きisobe-yaki. Ein gegrilltes Stück Mochi, eingewickelt in Nori, getunkt in Sojasoße.

Und weil mein Mann es besonders liebt, mit einem Stück Käse チーズ chiizu.

Aja, und nicht vergessen: mochi immer gut kauen, es gibt immer ein paar (ältere) Leute, die daran ersticken, weil sie es unzerkaut runterschlucken, und es dann stecken bleibt. Am besten einen Staubsauger vorbereiten

(c) Manuela Ito-Loidl

Wusstest du, dass es neben der traditionellen japanischen Süßigkeit „Daifuku“ 大福 (großes Glück) – bei uns bekannt unter „mochi“, auch noch etwas ähnliches gibt, das sich „omanjuu“ お饅頭 nennt?

Der Unterschied? Das erstere besteht außen aus Mochireisteig, das letztere aus gedämpftem Hefeteig.

Was sie gemeinsam haben? Innen drinnen ist 餡子 anko, rote Bohnenpaste aus 小豆 (Kanji für klein und Bohne) azuki, Azukibohnen.

いただきます! itadakimasu, Mahlzeit!

Übrigens schon in meine letzte Podcastfolge reingehört? Gibt es auf dattebayo.podigee.io oder einfach in Spotify, apple podcast, Amazon podcast, etc. nach „dattebayo“ suchen

Dort erkläre ich die eigentliche Bedeutung von いただきます.

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