Business mit/in Japan

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Business mit/in Japan2019-05-18T19:19:06+00:00

„Wenn du es in Japan schaffst, dann schaffst du es in jedem Land“

Dieser Satz könnte nicht wahrer sein.

Japan hat so unglaubliches Potential als (Consumer)Markt aber auch für Umwelt, Gesundheits- und Service-Produkte.

Wenn man das Land erst einmal mit beiden Beinen betreten hat.

Jedes Land ist einzigartig, was seine Markteintrittsbarrieren betrifft.

Japan ist da aber nochmals etwas spezieller. Eine Herausforderung, die nur darauf wartet, von demjenigen geknackt zu werden, der mutig und mit Ausdauer es wagt, sich auf völliges Neuland zu begeben. China und andere asiatische Länder zeigen sich da ganz anders, man möchte fast sagen, handzahm, was den Markteintritt betrifft. Dafür ist die Stabilität in wirtschaftlicher, rechtlicher und politischer Hinsicht unvergleichlich stabil.

Technologie und alteingesessene Traditionen buhlen um die Vorherrschaft und präsentieren sich in einem Mix aus unumstößlichen (und was sie so schwierig zu fassen macht, nicht niedergeschriebenen) Regeln sowohl im geschäftlichen als auch im privaten Bereich und einem Netz aus persönlichen Beziehungen.

Und genau diese persönlichen Beziehungen machen es um einiges einfacher, dorthin zu kommen, wo nur wenige Ausländer ihren Fuß hingesetzt haben. Das dies nicht von heute auf morgen geht und einiges an Vorbereitung und Beharrlichkeit und Durchhaltevermögen voraussetzt, ist mittlerweile bei den meisten Firmen angekommen, die Geschäftsbeziehungen mit Japan aufnehmen wollen.

Das Wissen, wie man eine Visitenkarte richtig übergibt, ist da nur das Kratzen an der Oberfläche. Aber ohne dieses und weiteres Kratzen wird man zum weiterreichenden Wissen, wie man seine Kommunikationsfähigen so schleifen kann, damit man zum Kern der Sache kommt, nie erlangen können.

Meiner Erfahrung nach sind es besonders zwei Punkte, die für den Erfolg oder das Scheitern verantwortlich sind:

ein langer Atem und der Wille, sich anzupassen. Und zwar nicht nur ein bisschen, sondern so richtig.

Die Geschichte vom Möbelhaus Ikea, das in den 80er Jahren nach 10 Jahren den japanischen Markt wieder verlassen musste, weil die Möbel nicht an die japanischen Verhältnisse angepasst waren und die Japaner nichts mit dem do-it-yourself-Gedanken anfangen konnten (die Blase war damals noch nicht geplatzt), ist eine der bekanntesten. Ikea hatte daraus gelernt und nach einer extensiven Marktforschung (angeblich über 1000 Privathaushalte und den Lebensstil dort erkundet und vermessen) seine Möbel kleiner gemacht und extra ausgestattete Show-Rooms angelegt, die auf minimalstem Raum (umgerechnet ca. 10 m2 für 1-Raum-Wohnungen) eine ganze Wohnung aufgebaut.

Auch ein anderer Platzhirsch musste seine Vorgangsweise verändern, um in Japan seine Produkte überhaupt verkaufen zu dürfen. Nach dem 2. Weltkrieg waren weitläufige Restriktionen verhangen worden, nur wenige Geschäfte wollten Coca Cola verkaufen. Der Getränke-Riese reagierte darauf mit: Verkaufsautomaten. Seitdem gibt es in Japan verschiedenste Getränke, die es sonst nirgendwo auf der Welt gibt. Dazu gehört eine Kaffeemarke (Georgia) und auch ein isotonisches Erfrischungsgetränk (Aquarius) sowie Wasser in Plastikflaschen aus pflanzlichen Rohstoffen.

Nestle’s Kitkat hat in Japan eine schier unendliche Auswahl an Geschmäckern, die es sonst nirgendwo gibt und die sich jetzt auch endlich bei uns durchsetzen (Matcha – Grünteepulver).

Und für den japanischen Markt musste die Nase der Barbie-Puppe verkleinert werden.

Es gibt noch viele weitere Beispiele, aber sie alle zeigen, wie wichtig es ist, sich in Japan an die lokalen Gegebenheiten anzupassen – und dann sogar noch erfolgreicher als in anderen Ländern zu werden.

Wir helfen dabei sehr gerne! Für eine Angebotsanforderung bitte direkt anrufen oder hier Kontakt aufnehmen.

Wir bieten im Business-Segment folgende Services an:

Interkulturelles Business-Training 異文化トレーニング

Der erste Schritt, Japan und seine Leute zu verstehen, ist unsere Art des interkulturellen Business-Trainings. Auf die Person/die Firma/das Team/das Ziel/das Thema angepasst, ist es der perfekte Einstieg in die Materie und bereitet auf einen Japan-(Business)-Trip vor. Unser Erfolgsrezept: ein allgemeines Basisverständnis schaffen und von dort in die Tiefe gehen.

Business Japanisch ビジネス日本語

Wenn die (Verbraucher)Kunden Japaner sind, dann ist es unabdingbar, die Kommunikation auf Japanisch zu führen. Business-Japanisch ist nochmals ein ganz anderes Niveau als „normales“ Japanisch. Dazu gehört die japanische Höflichkeitssprache aber auch spezielle Floskeln für Telefon und Email.

Online Einzeltraining 個人レッスン

Interkulturelles Training, Wirtschaftsjapanisch usw. direkt vor Ort mit unserem Online-Unterricht.